The Baitfish

Der Sommer ist zu Ende, das ist unumstritten. Eiskratzen am Auto, bunte Blätter am Boden und im glasklaren Wasser, Hochnebel, das volle Programm – ABER – mit Aussicht auf Besserung, nämlich Sonnenschein tagsüber. Die Wassertemperaturen der Donau konstatant unter 10 Grad – jetzt kommt die Zeit den Räubern in Bodennähe auf die Flossen zu rücken!

Ködertechnisch setze ich in den kalten Monaten im Strom auf schlanke Köder, die auch bei minimalen Bewegungen der Rutenspitze schön flanken und Vibrationen aussenden, nicht zu viel, aber dennoch genug um die kältestarren Raubfische zum Biss zu locken.

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Meine Wahl fiel in diesem Fall auf „THE BAITFISH“ und der allseits beliebte „ZANDERBAIT“ von JACKSON in den natürlichen Farben Salt n´ Pepper und Silver Bleak, wie sich herausstellen sollte, mit Recht.

Da mein „großes“ Boot schon eingewintert war, kam das Bellyboat zum Einsatz, die mäßige Strömung der Donau ließ eine langsame Drift zu. Die Plätze waren wie immer schnell ausgemacht und die ersten Bisse folgten auch rasch. Kleine Zander, Barsche und Zingeln attackierten den Zanderbait. Keine Riesen, aber ein großer Spaß am leichten Gerät.

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Das Highlight des Ausrittes war aber ein stattlicher Hecht, der sich den Baitfisch, welcher eigentlich den Zandern gewidtmet war, voll ins Kiefer hämmerte. Brettharter Biss, enorme Fluchten für einen Hecht, Glück dass der Köder so perfekt hing. Geilheit – was für ein Fisch!

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Ein gekonnter Kiemendeckelgriff erspart dem Hecht den Stress im Netz.

 

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Eine kurze Rast zum Hakenlösen.

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Wie man sieht steht der Fisch sehr gut im Futter.

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Dank des heuer eingeführten Entnahmefensters, durfte ich den Fisch wieder in sein Element entlassen, so soll es sein.

Catch & Release !